Bild und Abstraktion
Im Rahmen einer Beauftragung durch den
Liegenschaftsfonds Berlin erarbeitet das
Büro Winkens Architekten im Jahre 2006
eine städtebauliche Studie
zu den freien Arealen rund um den Humboldthafen Berlin
direkt neben dem neuen Hauptbahnhof von Berlin
auf Basis und in Abstimmung des landschaftlich städtebaulichen
Entwurfes von O. M. Ungers aus dem Jahre 1994.
In der Absicht der Vermarktung und Publikation der Skizzen
und Ideen zur architektonischen Gestaltung erhält das Büro
konzept-design-berlin den Auftrag, die Arbeit visuell in
Marketingdarstellungen umzusetzen.
Die wesentliche Herausforderung in diesen Projekten liegt darin,
die dem Entwurfgedanken zu grundeliegenden
architektonischen Elemente und Grundgedanken
klar herauszuarbeiten und diese
dem breiten Publikum in Form von atmosphärischen
Darstellungen zu vermitteln.
Dabei spielen neben den Hauptelementen Tektonik und Raum
auch das Licht und der Schatten, das Material und die Farbe,
die Transparenz und die Spiegelung eine große Rolle,
die Architektur zu inszenieren.
All diese und andere Elemente bilden in ihrem Zusammenspiel
eine einheitliche Ganzheit, welche in einem Architekturbild zur
Darstellung kommt.
Das Konzept dieser Austellung soll genau diese Elemente
im Einzelnen dem Betrachter nahebringen und dabei Möglichkeit
aufzeigen, die Vielseitigkeit eines städtischen Bildes in einen
selektiven Blick zu verwandeln.
Im Zuge dessen liegt der Focus hier nicht auf dem finalen
Marketingbild, sondern eben auf dessen einzelnen Bestandteile,
die als kleine Abstraktionen für sich selbst eine eigene, selektive
Welt bilden.
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städtebaulicher Entwurf:
Winkens Architekten, Marienstraße 10
10117 Berlin
www.winkens.de
Austellungskonzeption & Visualisierung:
konzept-design-berlin, Rigaer Straße 66
10247 Berlin
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